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Landespsychologentag 2005 und Mitgliederversammlung LG Saarland

Der diesjährige Landespsychologentag fand am Samstag, 19. November 2005 in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums statt.

Vor Beginn des Kongresses trafen sich die Mitglieder zu einer Mitgliederversammlung.

Tagesordnung der Mitgliederversammlung:

  1. Geschäftsbericht des Vorstandes:Diplom-Psychologin Monika Fixemer, Vorsitzende der LG Saarland
  2. Kassenbericht: Diplom-Psychologe Markus Zimmermann, Stellvertretender Vorsitzender der LG Saarland
  3. Entlastung des Vorstandes
    Nach den Berichten der Vorsitzenden Monika Fixemer und des stellvertretenden Vorsitzenden Markus Zimmermann wurde dem Vorstand durch die Mitgliederversammlung einstimmig Entlastung erteilt.
  4. Verschiedenes

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Programm Landespsychologentag:

 (Download als PDF-Datei)

  • Begrüßung: Diplom-Psychologin Monika Fixemer, Vorsitzende der LG Saarland
  • Aktuelles aus dem Bundesverband: Diplom-Psychologin Carola Brücher-Albers, Präsidentin des BDP
    Frau Brücher-Albers überbrachte die Grüße des Berufsverbandes und referierte über aktuelle Trends.

Fotos vom Psychologentag


Fachvorträge

Moderation: Diplom-Psychologe Nico Janzen

Diplom-Psychologin Elfriede Mittag und Diplom-Psychologe Klaus Kuhlmann:

„Psychologie als Seismograph für gesellschaftliche Entwicklungen und die neuesten PISA- Ergebnisse“

Wenn die Psychologie wirklich früher als andere Professionen Entwicklungen in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen mit bekommt, dann müsste in diesem Falle die Schulpsychologie bereits vor Jahren die Probleme gekannt haben, die die PISA-Studien feststellen. Eine kurze Krankheits-Geschichte bis hin zu den neuesten PISA-Ergebnissen soll dies belegen und gleichzeitig danach fragen, ob die Psychologie nur diagnostiziert oder auch Lösungen anzubieten hat.

Weitere Infos von Klaus Kuhlmann zum Thema Schulpsychologie unter www.schulpsychologie.de

Am 18. November hat der "Aktuelle Bericht" des Saarländischen Rundfunks Frau Mittag und Frau Fixemer zum
Thema Schulpsychologie interviewt. Zum Beitrag auf SR-Online >>>>>>>>>>>>>
 

Videosronline

sr-online.de
"Psychologische Betreuung in der Schule" [Aktueller Bericht, 18.11.2005, Länge: 3:34 Min.]

Videosronline

sr-online
"Elfriede Mittag im Interview" [Aktueller Bericht, 18.11.2005, Länge: 4:32 Min.]


Psychologen schlagen Alarm

Schulpsychologische Betreung wird häufig an Laien delegiert. Dadurch kann Kindern bei Problemen nicht frühzeitig genug fachgerecht geholfen werden. Das hat der Bundesverband der Psychologen in Saarbrücken kritisiert.

(18.11.2005) Im Saarland werden Kinder nicht genügend schulpsychologisch betreut. Darauf hat der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hingewiesen. Die Vorsitzende der Landesgruppe Saarland, Monika Fixemer, sagte im Gespräch mit SR-online, dass im Saarland ein Schulpsychologe für über zehntausend Schülerinnen und Schüler zuständig sei. Allein im Stadtverband Saarbrücken seien es knapp 6000 Schülerinnen und Schüler, die von einem Kollegen betreut werden müssten.

Mehr Psychologen einsetzen

Die Diplompsychologin Monika Fixemer rügte, dass psychologische Betreuung häufig an Laien oder schlecht ausgebildete Lehrer delegiert werde. Sie frage sich, wie man bei PISA auf einen der forderen Plätze gelangen wolle, wenn die Förderung der Kinder so vernachlässigt werde.

Die Landesgruppenvorsitzende forderte die Landesregierung auf, mehr Psychologen für die Betreuung und Unterstützung von Schülerinnen und Schülern einzustellen, damit eine effektivere Förderung in diesem Bereich erfolgen könne. Nur so ließen sich negative Entwicklungen bei den Kindern schon im Vorfeld bearbeiten.

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„Betriebliche Suchtprävention“

Am Beispiel der Alkoholabhängigkeit werden die Problematik des Umgangs mit Suchterkrankungen in betrieblichen Strukturen erläutert sowie Lösungsansätze aufgezeigt.
Diplom-Psychologin Petra Klein

Vortrag als PDF-Datei herunterladen

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„Das Kunsterleben: individuell und kulturell und gesetzmäßig“

Fachvortrag Kunstpsychologie:Diplom-Psychologe Prof. Dr. Martin Schuster

Schon wenn man versucht, Kunstpsychologie zu definieren, stößt man auf die kulturell-historischen Bedingungen des Kunstbegriffs, aber damit und gleichzeitig auch auf historisch-kulturelle Determinanten der Psyche. Dennoch spielt es sich auch gleichzeitig im Rahmen biologischer, anthropologischer Gesetzmäßigkeiten ab. Dies wird an Beispielen aufgezeigt.

Folien zum Vortrag von Prof. Schuster als PDF-Datei herunterladen

Workshop zur Kunstpsychologie mit Prof. Dr. Martin Schuster
„Kunst und Kunst-Museum“
Aufbauend auf den Erfahrungsberichten der Teilnehmer sollen Bestimmungsstücke einer Museumspsychologie entworfen werden: Was heißt „Lernen im Museum“? Was ist der Lernstoff? Wie wirkt sich früher Zwang auf die spätere Bereitschaft aus, ein Museum zu besuchen etc.? Wie verändert die Tatsache des Museums die Kunstauffassung? Große Kunsterlebnisse werden - auch in ihrer Betrachtung durch die experimentelle Kunstpsychologie - thematisiert.